Satzung

Satzung des Musikverein Stadtkapelle Plochingen e.V.

Diese Satzung wurde auf der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Stadtkapelle Plochingen e.V. am 1. Februar 1985 einstimmig beschlossen und von sieben Mitgliedern des Vereins unterschriftlich bestätigt. Sie wurde ordnungsgemäß ins Vereinsregister beim Amtsgericht Esslingen am Neckar eingetragen.

Satzung als PDF downloaden.

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen Musikverein Stadtkapelle Plochingen e.V.
  2. Er hat seinen Sitz in Plochingen.
  3. Der Verein ist zur Erlangung der Rechtsfähigkeit in das Vereinsregister einzutragen.

§ 2 Zweck und Geschäftsjahr

  1. Der Verein ist Mitglied des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg e.V. und dient ausschließlich der Erhaltung, Pflege und Förderung der Volksmusik und verwandter Bestrebungen und damit der Pflege einer bodenständigen Kultur sowie dem Brauchtum unseres Volkes, insbesondere in der Stadt Plochingen.
  2. Diesen Zweck verfolgt er durch
    a. regelmäßige Übungsabende,
    b. Veranstaltung von Konzerten und Platzmusiken,
    c. Mitwirkung bei weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen kultureller Art,
    d. Telnahme an Musikfesten des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg e.V., seiner Unterverbände und Vereine.
  3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Mitgliedschaft (Erwerb und Verlust)

  1. Der Verein besteht aus aktiven und fördernden Mitgliedern.
  2. Förderndes Mitglied des Vereins kann auf Antrag jede Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die Zwecke des Vereins anerkennt und fördert. Über den Antrag auf Aufnahme entscheidet der Geschäftsführende Vorstand. Gegen dessen Entscheidung kann der Vorstand angerufen werden, welcher endgültig entscheidet. Die Hauptversammlung kann eine Aufnahmegebühr festsetzen.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluß.
  4. Der Austritt ist nur zum Schluß eines Kalenderjahres zulässig. Er muß gegenüber dem Geschäftsführenden Vorstand mindestens drei Monate vorher schriftlich erklärt werden, wobei zur Fristbewahrung genügt, daß das Datum des Poststempels noch vor dieser Frist liegt.
  5. Wer gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins oder des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg e.V. verstößt, kann vom Geschäftsführenden Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluß ist dem Auszuschließenden innerhalb einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Stellungsnahme zu geben. Der Ausschluß ist schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen. Gegen die Entscheidung des Geschäftsführenden Vorstandes kann der Vorstand angerufen werden, welcher dann endgültig entscheidet.
  6. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch an das Vermögen des Vereins.
  7. Aktives Mitglied ist, wer das 16. Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens zwei Jahren ein Musikinstrument im Verein spielt. Im übrigen gelten die für fördernde Mitglieder geltenden Bestimmungen entsprechend.
  8. Die aktiven Mitglieder sind beitragsfrei.
  9. Zöglinge sind solche Personen, die ein Musikinstument spielen, jedoch das Mitgliedsalter noch nicht erreicht haben. Sie werden mit der Erreichung des Mitgliedsalters als aktive Mitglieder übernommen.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Hauptversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und abzustimmen sowie die Veranstaltungen des Vereins zu den vom Vorstand festgesetzten Bedingungen zu besuchen.
  2. Die fördernden Mitglieder sind verpflichtet, den von der Hauptversammlung festgesetzten Mitgliedsbeitrag rechtzeitig zu entrichten.
    Die aktiven Mitglieder sind verpflichtet, an den Proben der Kapellen regelmäßig teilzunehmen und bei Konzerten und Veranstaltungen möglichst vollzählig mitzuwirken.

§ 5 Ehrenmitgliedschaft

  1. Personen, die sich um die Volksmusik oder um den Verein besondere Verdienste erworben haben, können durch den Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt werden. Bei der Ernennung kann auch ein besonderer Ehrentitel verliehen werden.
  2. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und haben zu den Veranstaltungen des Vereins freien Zutritt.

§ 6 Organe

  1. Organe des Vereins sind:
    a. die Hauptversammlung
    b. der Vorstand und
    c. der Geschäftsführende Vorstand.
    Der Vorstand und der Geschäftsführende Vorstand sind beschlußfähig, wenn die Hälfte der ihnen angehörenden Mitglieder anwesend sind.
  2. Die Organe des Vereins (Absatz 1) beschließen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit in der Satzung nichts anderes bestimmt ist. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
  3. Mitglieder von Organen dürfen bei Beratung und Entscheidungen über Angelegentheiten nicht mitwirken, die ihnen selbst unmittelbare Vor- und Nachteile bringen können.
  4. Die Sitzungen des Vorstandes und des Geschäftsführenden Vorstandes sind grundsätzlich nicht öffentlich, die Hauptversammlung dagegen grundsätzlich öffentlich. Die Öffentlichkeit kann – ganz oder teilweise – auf Beschluß der Hauptversammlung ausgeschlossen werden.
  5. Die Wahlen werden geheim durchgeführt. Soweit es um die Wahl des Vorsitzenden geht, ist von der Hauptversammlung ein Wahlleiter zu bestellen, dem zwei Beisitzer beizugeben sind. Sofern nur ein Wahlvorschlag gemacht ist oder alle anderen Vorschläge für diese Position sich erledigt haben, kann auch offen gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig.
  6. Über die Sitzungen der Organe ist vom Schriftführer eine Niederschrift zu fertigen, die den wesentlichen Inhalt der Beratung und sämtliche Beschlüsse enthalten muß. Die Niederschrift ist vom Sitzungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 7 Die Hauptversammlung

  1. Die Hauptversammlung findet jährlich einmal und zwar in der Regel in den Monaten Januar bis März statt. Sie ist vom Vorstand mindestens drei Wochen vorher durch öffentliche Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Plochingen oder durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.
  2. Anträge an die Hauptversammlung sind spätestens eine Woche vor ihrer Durchführung an den Vorsitzenden zu richten. Für Anträge des Vorstandes ist keine Frist gegeben.
  3. Der Vorstand kann bei dringendem Bedarf außerordentliche Hauptversammlungen einberufen. Er muß dies tun, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe fordern.
  4. Die ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig.
  5. Die Hauptversammlung ist zuständig für:
    a. Entgegennahme der Geschäfts- und Kassenberichte,
    b. die Entlastung des Vorstandes,
    c. die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages und einer etwaigen Aufnahmegebühr. Diese gelten so lange, bis sie von einer Hauptversammlung wieder verändert werden.
    d. die Wahl des Vorstandes und der beiden Kassenprüfer,
    e. die Änderung der Satzung,
    f. die Entscheidung über wichtige Angelegenheiten, die der Vorstand an die Hauptversammlung verwiesen hat, die Auflösung des Vereins und
    g. den Austritt aus dem Blasmusikverband Baden-Württemberg e.V.

§ 8 Der Vorstand

  1. Der Vortand setzt sich zusammen aus:
    a. dem Vorsitzenden,
    b. dem stellvertetenden Vorsitzenden,
    c. dem Kassier,
    d. dem Schriftführer,
    e. dem Jugendleiter,
    f. den musikalischen Leitern. Diese werden von den aktiven Mitgliedern vorgeschlagen und von der Hauptversammlung bestätigt.
    g. maximal sechs Beisitzern aus den Reihen der Aktiven, welche diese zuvor der Hauptversammlung vorgeschlagen haben.
    h. mindestens zwei Beisitzern aus den Reihen der fördernden Mitglieder. Die Gesamtzahl der Beisitzer wird auf neun begrenzt.
    Der Vorstand wird von der Hauptversammlung auf zwei Jahre gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Er beschließt über alle Angelegenheiten, soweit nach der Satzung nicht die Hauptversammlung zuständig ist.
  2. Der Vorstand wird vom Vorsitzenden nach Bedarf einberufen. Er muß einberufen werden, wenn dies mindestens ein Drittel der Vorstandsmitglieder verlangen.
  3. Der Vorstand kann bei Erledigung deren Amtes jedes seiner Mitglieder bis zur nächsten – ordentlichen oder außerordentlichen – Hauptversammlung ersetzen. Dies gilt auch für die Kassenprüfer, wenn diese nach ihrer Wahl durch die Hauptversammlung weggefallen sind.

§ 9 Der Geschäftsführende Vorstand

  1. Der Geschäftsführende Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertetenden Vorsitzenden, dem Kassier und dem Schriftführer.
  2. Der Geschäftsführende Vorstand ist der gesetzliche Vertreter des Vereins in Sachen des § 26 Bürgerliches Gesetzbuch.
  3. Jedes Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes ist alleinvertretungsberechtigt.
  4. Soweit dem Vorstand Beschlüsse gefaßt werden, ist der Geschäftsführende Vorstand verpflichtet, dies zu beachten und nach ihnen zu verfahren.
  5. Regelungen für das Innenverhältnis:
    a. Der Vorsitzende leitet die Sitzungen der Organe und sorgt für die Durchführung ihrer Beschlüsse.
    b. Ist der Vorsitzende verhindert, so wird er vom stellvertretenden Vorsitzenden in allen Rechten und Pflichten vertreten. Der stellvertretende Vorsitzende ist bei Nichteinhaltung des Vertretungsfalles dem Vorstand verantwortlich und gegebenenfalls dem Verein ersatzpflichtig. Dies gilt entsprechend für den Kassier und den Schriftführer, wenn sie den Verein nach außen vertreten.
    c. Der stellvertretende Vorsitzende und der Schriftführer haben den Vorsitzenden bei der Führung der Verwaltungsgeschäfte nach den Weisungen des Vorsitzenden zu unterstützen; ihnen können allgemeine oder spezielle Aufträge erteilt werden.
    d. Die Kassengeschäfte erledigt der Kassier. Er ist berechtigt
    1. Zahlungen für den Verein anzunehmen und dafür zu bescheinigen,
    2. Zahlungen für den Verein bis zum Betrag von eintausend Deutschen Mark im Einzelfall zu leisten. Höhere Beträge dürfen nur mit Zustimmung des Vorsitzenden ausbezahlt werden.
    3. Alle die Kassengeschäfte betreffenden Schriftstücke zu unterzeichnen.
    e. Der Kassier fertigt auf den Schluß des Geschäftsjahres einen Kassenabschluß, welcher von der Hauptversammlung zur Anerkennung und Entlastung vorzulegen ist. Zwei Kassenprüfer haben vorher die Kassenführung zu prüfen und in der Hauptversammlung einen Prüfungsbericht abzugeben. Die Kassenprüfer haben darüber hinaus das Recht, Kassenprüfungen vorzunehmen.

§ 10 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 der Abgabenordnung von 1977. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Der Verein wird unter Wahrung der politischen und religiösen Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grundsätzen geführt.
  3. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  4. Bei Auflösung des Vereins wird das verbliebene Vereinsvermögen der Stadtverwaltung Plochingen übergeben mit der Bestimmung, es zu verwalten, bis ein anderer Verein in der Stadt Plochingen mit den gleichen Bestrebungen und Zielen gegründet wird, um es dann dem neugegründeten Verein zu übergeben.
    Wird innerhalb von 10 Jahren kein Verein in diesem Sinne gegründet, so hat die Stadtverwaltung Plochingen das Vermögen gemeinnützigen Zwecken in der Stadt Plochingen zuzuführen.
    Bei der Auflösung kann auch eine andere Verwendung beschlossen werden. In jedem Falle ist vor der Zuführung oder der Verwendung des Vereinsvermögens das zuständige Finanzamt zu hören.

§ 11 Satzungsänderungen

  1. Anträge auf Satzungsänderungen können von jedem Mitglied innerhalb der Frist für Anträge zu einer Hauptversammlung gestellt werden.
  2. Eine Satzungsänderung kann von der Hauptversammlung nur mit der Mehrheit von drei Viertel der sich an der Abstimmung beteiligten Mitglieder beschlossen werden; Stimmenenthaltungen bleiben dabei unberücksichtigt.

§ 12 Auflösung

Über die Auflösung kann nur die Hauptversammlung, zu der dieser Antrag gestellt ist, beraten werden. Falls in dieser Hauptversammlung der Antrag auf Auflösung eine Mehrheit nach Maßgabe des § 11 dieser Satzung nicht findet, ist eine weitere – gegebenenfalls außerordentliche – Hauptversammlung unverzüglich einzuberufen. Sie beschließt dann mit der in § 11 geforderten Mehrheit die Auflösung.